Die Stiftung Kulturfonds von ProLitteris verleiht den jährlichen ProLitteris-Preis und unterstützt Aktivitäten in den Bereichen Literatur und Kunst (Text und Bild). Projekte mit Bezug zum Urheberrecht und zu den Rahmenbedingungen der Kreativität stehen im Vordergrund. Beiträge an einzelne Personen oder für einzelne Werke sind ausgeschlossen.
Gesuche können von Organisationen, Institutionen und Gruppen eingereicht werden, die ein Projekt im Bereich Literatur oder bildende Kunst planen, insbesondere wenn ein Bezug zum Urheberrecht oder zur Verwertung von Rechten besteht. Die Angaben müssen vollständig und fristgerecht eingereicht werden. Der Entscheid des Stiftungsrats wird schriftlich mitgeteilt.
Ihr Gesuch erfüllt die folgenden Bedingungen:
Nicht unterstützt werden
Bitte reichen Sie Ihr Gesuch in Form eines einzigen PDF-Dokuments ein. Das Dokument darf:
Wir berücksichtigen keine weiteren Beilagen.
Ihr Gesuch enthält die folgenden Angaben:
Seit 2012 verleiht die Stiftung Kulturfonds den ProLitteris-Preis für herausragende Leistungen in Literatur und Kunst. Der Preis wird abwechselnd für Literatur, bildende Kunst und Fotografie, Journalismus und Verlagswesen verliehen.
Eine unabhängige Jury, die jedes Jahr neu zusammengesetzt wird und aus Persönlichkeiten des betreffenden Bereichs besteht, wählt den oder die Preisträger:in des Hauptpreises. Die ausgewählte Person bestimmt anschliessend den oder die Preisträger:in des Förderpreises.
Die Höhe des Hauptpreises beträgt CHF 40'000 und jene des Förderpreises CHF 10'000.
Eine Bewerbung für den ProLitteris-Preis ist ausgeschlossen.
Das Lebenswerk von Hans Stutz zeigt, wie historische Recherche, journalistische Genauigkeit und demokratische Haltung zusammenfinden. Stutz hat sich Themen gewidmet, die oft ungern öffentlich verhandelt wurden: rechtsextreme Organisationen und Strukturen, rassistische Vorfälle und demokratiefeindliche Ideologien. Die Jury würdigt mit Hans Stutz einen Journalisten, der über Jahrzehnte hinweg unbequeme Themen verfolgt hat, auch unter persönlichen Drohungen und mit beruflichen Nachteilen, und der seine Arbeit als Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten versteht.
Für die Jury: Alexandra Stark, Amit Juillard und Kaspar Surber
Der Hauptzweck von ProLitteris ist das Inkasso und die Verteilung von Vergütungen sowie die Erteilung von Lizenzen für bestimmte Nutzungen. Als Nebentätigkeit unterstützt die Stiftung Kulturfonds von ProLitteris Projekte und verleiht den jährlichen ProLitteris-Preis.
Die Stiftung wird durch einen zweckgebundenen Anteil von 1% des schweizerischen Ertrags von ProLitteris finanziert.
Der Stiftungsrat des Kulturfonds setzt sich aus Mitgliedern des Vorstands von ProLitteris zusammen: Fabio Casagrande, Claude Darbellay, Regine Helbling und Thomas Kramer. Geschäftsführer ist Philip Kübler.
Die Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich überwacht den Kulturfonds.